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Wochenrückblick: Google Algorithmus, MacBook Pro, Smartphone Gerüchte, umgehende Personalisierung

Bernhard Aichinger
Bernhard Aichinger

Inhalt des Wochenrückblicks:

  • Google ändert Suchalgorithmus: 12% aller Webseiten davon betroffen
  • Neue MacBook Pro vorgestellt: Hardware Upgrade und neue Schnittstelle „Thunderbolt“
  • Neue Gerüchte zu iPhone 5 und Galaxy S2: Bilder, Preise und Releasetermine
  • Facebook aktiviert die „umgehende Personalisierung“

Google ändert Suchalgorithmus

Letzte Woche wurden vom Suchmaschinengiganten Google massive Änderungen an den Algorithmen der Suchergebnisse vorgenommen. Dies soll dem Ausmisten sogenannter „Content Farms“ dienen und damit die Qualität der Suchergebnisse verbessern. Content Farmen, wie Demand Media, AOL oder die Huffington Post, erreichten durch unlautere Methoden Top-Platzierungen in den Suchergebnissen, indem sie lediglich Inhalte anderer Seiten kopierten und kaum eigene Inhalte generierten. Insgesamt sollen rund 12% aller Webseiten von den Änderungen betroffen sein.

Webseitenbetreiber werfen Google nun vor, dass die vorgenommenen Änderungen ihre Geschäfte zerstören. Viele berichten von massiven Trafficeinbrüchen über Nacht und der Schwierigkeit, sich nicht schnell genug auf den neuen Algorithmus einstellen zu können.

Neue MacBook Pro vorgestellt

neue MacBook Pro im Apple-Shop
neue MacBook Pro im Apple-Shop, Foto: www.apple.com/at/

Die Gerüchte bestätigten sich, und Apple präsentierte am 24. Februar offiziell die aktualisierte Hardwareausstattung für seine MacBook-Pro-Serie in den 13-Zoll, 15-Zoll und 17-Zoll Ausführungen. Die neue Hardware soll die Arbeitsleistung erhöhen. Leider verkürzt sich die Akkudauer laut Appleshop auf 7 Stunden.

In den Geräten werden nun Prozessoren aus Intels neuer Sandy-Bridge Reihe verbaut, welche den Prozessor mit einem integrierten Grafikchip kombinieren. Neben der integrierten Grafik werden in den größeren 15-Zoll und 17-Zoll-Modellen dedizierte Grafikkarten vom Typ Radeon HD 6490M oder Radeon HD 6750M verbaut.

Eine weitere Neuerung stellt die integrierte „Thunderbolt“-Schnittstelle dar, mit der Übertragungsraten von zehn Gigabyte pro Sekunde möglich sein sollen.

Doch nicht nur Apple präsentiert neue Geräte. Auch Konkurrent HP stellt aktuelle Ausführungen der erfolgreichen EliteBooks vor, die als Windows-Alternative zum MacBook Pro gesehen werden können.

Neue Gerüchte zu iPhone 5 und Galaxy S2

iPhone 5 Front
iPhone 5 Front, Foto: www.idealschina.com

Die Gerüchteküche rund um das iPhone 5 brodelt ungehindert weiter. Es soll ein erstes Bild eines chinesischen Partners von Apple aufgetaucht sein, das die Front des iPhone 5 zeigt. Es ist jedoch schwer zu sag, ob es sich nun um ein 4-Zoll-Display oder um ein 4,3-Zoll-Display handelt. Der derzeitige Trend in der Smartphonebranche geht aber ganz klar in Richtung von Displaydiagonalen jenseits der 4-Zoll.

Wie das iPhone 5 mit dem größeren Display aussehen könnte hat Piotrek im Bild rechts dargestellt.

Sieht so das iPhone 5 aus?
Sieht so das iPhone 5 aus? Foto: www.piotrek.it

Seitdem das Samsung Galaxy S2 auf dem Mobile World Congress 2011 vorgestellt wurde, ranken sich viele Gerüchte um den Releasetermin des Geräts.

Auf der Seite des britischen Mobiltelefonhändlers Clove kann das Smartphone bereits in der 16-GB, sowie der 32-GB-Variante vorbestellt werden. Die Auslieferung erfolgt laut der Seite im zweiten Quartal 2011. Als Preise sind für die 16-GB-Variante umgerechnet 715 Euro angegeben, für die 32-GB-Variante sogar 825 Euro.

Samsung Galaxy S2
Samsung Galaxy S2, Foto: Michael Reuter

Offizielle Angaben von Samsung bezüglich des Preises oder des Releasetermins gibt es noch nicht. Man darf also weiterhin gespannt sein, wann die heiß begehrten Informationen von offizieller Seite kommen. Vielleicht wissen wir nach der CeBIT 2011 mehr, welche kommende Woche in Hannover stattfindet.

//EDIT: In Österreich soll das Samsung Galaxy S2 ab Anfang bis Mitte Mai bei unterschiedlichen Mobilfunkanbietern zu haben sein.

Facebook aktiviert die „umgehende Personalisierung“

Wie bereits von uns berichtet aktiviert Facebook seit letzter Woche nach und nach im deutschsprachigen Raum die umstrittene Funktion der „umgehenden Personalisierung“. Diese Funktion soll es Partnern von Facebook ermöglichen, auf freigegebene Daten von Usern zuzugreifen und für ihre Webseiten zu nutzen. Einen umfassenderen Bericht zur umgehenden Personalisierung und eine Anleitung zum Deaktivieren der Funktion findet ihr im Blogeintrag „Facebook: Umgehende Personalisierung wird aktiviert„.

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