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MuseumsQuartier Wien: DMX Austria und Fanpage-Skandal

Bernhard Aichinger
Bernhard Aichinger

Logo DMX Austria, Quelle: www.dmx-austria.atAm 5. und 6. April steht Wien ganz im Zeichen des digitalen Marketings. Zum zweiten Mal öffnet die „DMX Austria – Expo & Conference for Digital Marketing“ ihre Tore und lädt in die Hallen des Wiener MuseumsQuartiers zum Wissensaustausch und Networking mit Experten.

Aktuelle Trends und Branchenexperten

Die zweitägige Veranstaltung richtet sich laut Webseite speziell an Marketing-Entscheider aus dem Business to Business-Bereich. Aber auch Business to Consumer-Marketeers oder private Marketing-Interessierte sollten voll auf ihre Kosten kommen.

Museumsquartier Wien, Quelle: flickr/Denis Todorut
Museumsquartier Wien, Quelle: flickr/Denis Todorut

Die Veranstaltung bietet zum Einen die Möglichkeit, sich über aktuelle Trends der Branche zu informieren. Zum Anderen werden Business-Lösungen unterschiedlichster Hersteller vorgestellt und Beratungsgespräche mit Branchenexperten angeboten. Die Veranstaltung umfasst grob die folgenden Themenschwerpunkte:

  • E-Mail Marketing & Dialog Marketing
  • Mobile Internet
  • Mobile Marketing
  • Performance Marketing
  • E-Commerce Lösungen
  • Social Media & Marketing
  • Suchmaschinen Marketing (SEM)
  • Suchmaschinen Optimierung (SEO)
  • Web Analytics
  • Web TV / IPTV

Das gesamte Programm sowie alle Themen und Highlights sind auf der Webseite der DMX Austria 2011 zu finden.

Diskussion um Fanpage des MuseumsQuartiers

Facebook Fanpage MuseumsQuartier, Quelle: facebook
Facebook Fanpage MuseumsQuartier, Quelle: facebook

Neben den Vorbereitungen für die DMX Austria gibt es seit einigen Tagen eine hitzige Diskussion um die Fanpage des Wiener MuseumsQuartiers. Vor 2 Jahren erstellte der Student Helmuth Lammer die Fanpage, die mittlerweile über 25.000 Fans zählt. Am 1. April dieses Jahres wurde die privat erstellte Fanpage nun vom MuseumsQuartier übernommen, ohne Einverständnis des eigentlichen Erstellers Lammer. Dies führt nun zu heftiger Kritik an dieser Vorgehensweise, da Lammers Angebote für eine Aufwandsentschädigung seitens des MuseumsQuartiers scheinbar ignoriert wurden. Als der Fall von Lammer mittels einer Presseaussendung öffentlich gemacht wurde, häuften sich die User-Beschwerden auf der Fanpage. Viele der Beschwerden wurden jedoch einfach gelöscht, was dem MuseumsQuartier weitere heftige Kritik einbrachte.

Nun steht auf der einen Seite der Fanpageersteller Helmuth Lammer mit seinen Unterstützern, welche die Vorgehensweise und die Zensur der Beiträge stark bemängeln. Auf der anderen Seite steht das MuseumsQuartier, welches laut Facebook-Richtlinien der einzig rechtmäßige Fanpagebetreiber und somit von rechtlicher Seite her abgesichert ist. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die derzeitige Situation weiterentwickelt und ob Helmuth Lammer noch eine entsprechende Aufwandsentschädigung erhält. Für den Aufbau und die Verwaltung einer Fanpage mit nunmehr über 25.000 Fans hätte er es sich jedenfalls redlich verdient – auch wenn ihm diese aus rechtlicher Sicht nicht zusteht.

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0 Antworten auf MuseumsQuartier Wien: DMX Austria und Fanpage-Skandal

    1. Hallo Jürgen!

      Vielen Dank für die Links! Ich erwartete gerade von dir als „Beinahe-Nachbar“ des Museumsquartiers ein Kommentar 🙂 Hoffentlich tendiert mein Beitrag nicht zu sehr in eine bestimmte Richtung, denn ich finde es wie du besonders wichtig, beide Seiten einer solchen Diskussion zu beachten.

      Danke nochmals für die geposteten Links!

      liebe Grüße,
      Alex

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